Brandschutzerziehung: Feuer und Flamme für die Kinder

ELLERBEK. Hilfe, es brennt! Statt Panik und Hysterie hilft nur eins: Einen kühlen Kopf bewahren und sich möglichst souverän verhalten. „Zuerst muss man alle Fenster und Türen schließen und dann auf dem Boden raus kriechen, damit man weniger Rauch einatmet“, erklärt Svenja Daegling (9) was zu Tun ist, wenn ein Brand entsteht.

Auf solche Horrorszenarien bereitet Oberlöschmeister Michael Schack jährlich die vierten Klassen der Hermann-Löns-Schule vor. Der Ellerbeker Brandschutz erzieher stärkt seit sechs Jahren Kinder im Umgang mit Feuer, erklärt wie sie im Notfall die Feuerwehr alarmieren, sich selbst schützen und retten können. Schack will die Kleinen so gut es geht vorbereiten, damit sie im Ernstfall nicht vor Panik gelähmt sind oder sich gar im Haus verstecken. Die Jungen und Mädchen lernen kleine Feuer selber mit einer Decke abzulöschen – und sind überrascht: „Ich hätte gedacht die geht auch in Flammen auf“, gibt Lynn Weidner (9) zu.

Seit genau 25 Jahren veranstaltet die Feuerwehr Brandschutzerziehung in Schulen und Kindergärten in Schleswig-Holstein. Eine wichtige Übung im Programm: Die Kinder geben selber einen Notruf auf. Wer, Wo, Was, Wann, Wie viele – das soll sitzen. Am Ende noch ein Tipp des Profis. „Keine Panik, die Feuerwehrleute telefonieren so lange mit euch, bis der Einsatzwagen da ist.“
Quelle: Pinneberger Tageblatt

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